Tradition und Erfahrung

Es ist gut, alte Traditionen wach zu halten. Vor allem sollte jeder einzelne erwarten, diese mitwirkend beleben zu dürfen- zu können!

- aus Erfahrungen, jedoch mit ganz viel Neugier. 

Mein Unterricht unterscheidet sich allein schon dadurch, dass ich nur noch im Einzel unterrichte. Lehrer und Schüler als Team: "Der Lehrer ist nur so gut, wie sein Schüler!" Vertrauen ist die Basis, auch Kritik und Inspiration sind gewollt. Von beiden Seiten. 

Der  Yogaschüler sollte, nach meiner Ansicht, kein Konsument sein. Ein Neugieriger, ein Suchender. Ein Mensch, der etwas verändern möchte- bei sich und schließlich in seiner Umgebung.

Das bedeutet "Arbeit". Disziplin und Freude!

Passt das zusammen? Es gibt nichts schöneres, als jeden Tag den Kampf mit sich auf der Matte zu gewinnen. Dieser Kampf ist ein Kampf gegen schlechte Gewohnheiten, unter denen wir leiden. Ein Kampf gegen den Kopf (z.B.), der sagt- "das geht so nicht." Ein Kampf für Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Wertschätzung sich selbst gegenüber. Und schließlich im eigenen Leben.

Wer so üben möchte- wer Achtsamkeit, Geduld und "Perfektion", in Form von Natürlichkeit erfahren, wiederbeleben und festigen möchte, sollte jetzt damit anfangen. Jeder Mensch kann "Yoga". Jeder Mensch ist "Yoga". 

 

Erst dachte ich, ich möchte mich nicht mehr "Yogalehrerin" nennen. Aber Yoga an seinen Platz zu bringen, Yoga in seiner traditionellen Bedeutung zu wecken und zu beleben. Das möchte ich hiermit tun. Denn "Yoga" ist das Leben selbst und für jeden Menschen zugänglich. Eine Tradition aus Erfahrung und für neue Erfahrungen.

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